Mit Erasmus ging es für uns nach Straßburg. Ich bin mit vielen neuen Eindrücken zurückgekommen. Manche davon helfen mir in der Schule weiter, andere haben eher mit mir selbst zu tun.
Los ging es an unserer Partnerschule. Wir haben französische Schülerinnen und Schüler kennengelernt und sie über ihren Schulalltag ausgefragt. Vieles ist ähnlich wie bei uns, manches ganz anders. Am meisten hat mir das Reden selbst gebracht, denn nach ein paar Gesprächen auf Französisch war die Hemmung, einfach loszusprechen, viel kleiner.
Am ersten Tag haben wir gemeinsam einen Spaziergang durch die Stadt gemacht. Straßburg hat eine wunderschöne Altstadt mit alten Gebäuden und engen, gemütlichen Gassen. Was mir sofort aufgefallen ist: Man merkt an vielen Ecken, dass die Stadt zwischen Frankreich und Deutschland liegt. Sie hat von beiden etwas.
Spannend war auch der Besuch im Europäischen Parlament. Dort haben wir gesehen, wie die Länder der EU politisch zusammenarbeiten. Ehrlich gesagt war mir vorher nicht klar, wie viel davon bei uns im Alltag ankommt.
Die Bootsfahrt auf der Ill war das Entspannteste an der ganzen Reise. Man sitzt im Boot, die Sehenswürdigkeiten ziehen vorbei und nebenbei erfährt man einiges über die Geschichte der Stadt. Vom Wasser aus wirkt Straßburg noch einmal ganz anders.
Gegessen haben wir natürlich auch zusammen, und zwar typisch französisch. Beim Essen war endlich Zeit zum Reden. Wir haben uns gegenseitig erzählt, was wir erlebt haben, und viel gelacht.
Mein Französisch ist seit der Reise besser geworden und ich gehe offener auf Menschen zu, die ich nicht kenne. Auch alleine komme ich jetzt besser zurecht. An Straßburg werde ich mich noch lange gern erinnern.
Insgesamt war die Reise nach Straßburg für mich eine richtig wertvolle Erfahrung. Mein Französisch ist besser geworden und ich gehe offener auf Menschen zu, die ich nicht kenne. Auch alleine komme ich jetzt besser zurecht. An diese Woche werde ich mich noch lange gern erinnern.