Tagebuch von Dijana Petrovic

 Profil anzeigen
Ausbildungsland Italien
Geburtsdatum 23.03.1995
Ausbildung
Studierende/r
Soziale Netzwerke & Rss

Dijana Petrovic, am 22.05.2019 um 15:30

Letzte Reise in Italien

Kampanien - Neapel & Amalfi

Meine letzte Reise meines Italienaufenthalts (oder zumindest nichts, was nicht in unmittelbarer Nähe ist) fand wieder im Süden statt. Neapel konnte ich nicht nur auf die Bahnhofshalle beschränkt lassen, sodass ich beschloss, Neapel, Capri (bei schönem Wetter) sowie Ercolano (ebenfalls bei Schönwetter) zu besichtigen. Leider war auch dieses Mal das Wetter nicht auf meiner Seite, aber die Italiener betonten immer wieder, dass so ein Wetter im Mai nicht normal sei. (Ich hätte die Kältewelle aus Österreich mitgebracht :D) Neapel war wunderschön, es ist eine Stadt, die sich in keine Schublade stecken lässt. Die Nebengässchen mit Straßenverkäufern und Restaurants, Plätze mit Monumenten wie auch der unfassbar schönen Aussicht auf den Vesuv sind nur ein paar Eindrücke, die man in Worte fassen kann. Am Sonntag wollten wir nach Capri, doch leider war die Insel in einer Wolkendecke gehüllt, sodass es zunächst nach Sorrento ging und danach nach Amalfi. Der Bus, der uns dorthin brachte, war voller Menschen und die zahlreichen Kurven, die unser Busfahrer mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit hinter uns ließ, schlugen den einen oder anderen auf den Magen. Kurz vor dem Ziel mussten wir deshalb stehen bleiben, weil einer Passagierin schlecht geworden war. Amalfi war ein nettes Städtchen an der gleichnamigen Küste, mit Fischspezialitäten, einem wunderschönen Strand sowie einem dementsprechenden Panorama. Am Abend hatten wir Glück, noch einen Sitzplatz auf den Fußbodenstufen des Busses zu bekommen, der nicht nur randvoll, sondern auch in einem äußerst fragwürdigem Zustand war. Der Kofferraum konnte nicht geöffnet werden, ein Sitz war vollkommen kaputt und die Belüftung funktionierte natürlich nicht. Darüber hinaus musste man auf dem Weg von Sorrento bis nach Amalfi immer wieder bei den Kurven hupen, damit die von der anderen Seite kommenden Fahrzeuge gewarnt waren und wussten, dass sie stehen bleiben mussten. Natürlich wurde auch dies nicht immer verfolgt, sodass wir des öfteren spektakuläre Rückwärtsfahrten hatten. 

Am Montag wurde das Wetter leider immer schlechter, sodass wir uns gezwungen sahen, auch Ercolano auszulassen. Wir entschieden spontan einfach noch einmal nach Neapel zu fahren und dort etwas Leckeres zu essen. Kurz nachdem wir in die Circumvesuviana eingestiegen waren, mit einem Ticket, das man anscheinend so oft man will entwerten kann, ohne kontrolliert zu werden (selbst bei den Drehkreuzen kommt man trotz allem durch), fing es zum Hageln an. Aus diesem Grund musste der Straßenzug bei einer Station auf eine Wetterverbesserung warten und ließ schlichtweg einfach die Türen offen, sodass es hereinhagelte. (Zumindest wurde auf diese Weise einmal der Boden gewischt :D) 

Obwohl ich kein Glück mit dem Wetter habe, würde ich jedem empfehlen, Neapel und die Amalfi Küste zu besichtigen - der Flughafen Neapel ist quasi mitten in der Stadt, also nichts wie hin!