Tagebuch von Katrin Steiger

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Ausbildungsland Kroatien
Geburtsdatum 07.01.1998
Ausbildung
Studierende/r
Soziale Netzwerke & Rss

Katrin Steiger, am 06.09.2019 um 18:57

Wie habe ich den Sommer nach Erasmus verbracht?

Gewöhnung an die Familie und alte sowie neue Freunde und ein kleiner Ausblick auf die nächsten Studiensemester!

Aller Anfang ist schwer. Nachdem ich von Kroatien nach Hause gekommen bin, hatte ich es schwer, da ich mich an die ganze Situation erstmal gewöhnen musste. Andere alte Freunde und die neuen hinter sich lassen, wieder die Familie zu sehen und zudem in einem anderen Klima zu leben. Was mir jedoch am meisten fehlte war das Meer. Ich fühlte mich irgendwie verloren, wusste nicht wie ich mit der Situation umgehen sollte und dachte jetzt schon wieder an einen weiteren Erasmusaufenthalt. 

Mit den Tagen und Wochen wurde man es dann auch wieder gewohnt und man konnte ziemlich gut in den Alltag hineinfinden. 

Viele Fragen sich bestimmt, ob sich sehr viel ändert, sobald man wieder zurück kommt. Ich hatte immer Angst davor auf einen Erasmusaufenthalt zu gehen, aus dem Grund, meine Freunde würden mich im Stich lassen oder die ganze Situation mit meinen Freunden würde isch verändern. Und das hat sie sich auch, aber nicht aus dem Grund weil ich weg war, sondern auch weil sich in der Zeit vieles getan hat. Freunde gingen Beziehungen ein, fingen an zu studieren oder wechselten den Job oder lernten neue Leute kennen. Das ist ein ganz natürlicher Prozess und er hätte sich bestimmt auch verändert, wenn ich ganze Zeit hier geblieben wäre. 
Jetzt komme ich mit der Situation ganz gut zurecht und habe auch eine andere Perspektive auf das Ganze. 

Was man bestimmt bemerken wird, ist, dass sich das Leben der Freunde allerdings kaum verändert hat, während man selbst so viel erlebt hat. Das in Einklang zu bringen ist anfangs schwer, aber man sollte deshalb nur stolz auf sich selbst sein, denn die Erfahrungen kann einem keiner nehmen. 

Nach eineinhalb Wochen bekam ich schon Besuch von einem Freund von Erasmus aus Polen. Er sah sich meine Heimat an und blieb ein paar Tage. Auch ich besuchte dieses Jahr das erste Mal Polen und verbrachte ein paar Tage auf dem Festival Pol' and Rock, anschließend fuhren wir ans Meer nach Misdroy und dann verbrachte ich noch zwei Wochen bei einem Freund in einem kleinen Dörfchen. Bei dem Aufenthalt wurde ich leider sogar ein wenig krank, was ihn nicht sehr angenehm machte. 

Allerdings wusste ich, dass dies nicht mein letzter Aufenthalt in Polen sein würde, denn aus dem ganzen Erasmusaufenthalt ist eine Liebe geworden... 
Von der ich euch in meinem nächsten Eintrag mehr berichten werde und wie dies funktionieren kann über die Distanz. 

Wie habe ich sonst noch den Sommer verbracht? 
Ich hatte ein paar Sommerjobs, die mich auch davor bewahrt haben, verrückt zu werden, denn wenn man es gewohnt ist ganze Zeit etwas zu tun zu haben und man plötzlich gar nichts mehr tut, dies ist schon ein starker Umschwung. Den restlichen September werde ich jetzt auch in Polen verbringen und meine Bachelorarbeit zu Ende schreiben, denn mich erwartet sofern alles gut geht, im nächsten Semester noch ein weiterer Erasmusaufenthalt, nämlich in: Krakau! 

Grillen in Polen