Meine erste Erasmus-Reise durfte ich in der Slowakei machen. Dort bekamen wir einen direkten Einblick in den Schulalltag der slowakischen Schüler. Die Tage verbrachten wir gemeinsam mit den Schülern, die uns bei Ausflügen begleiteten und uns ihre Kultur und die Stadt näherbrachten. Wir waren auch viel zu Fuß unterwegs und sind gewandert, um die Gegend und verschiedene Sehenswürdigkeiten zu erkunden.
Polen war meine Lieblingsreise. Dort haben wir unsere Klassenvorstandsreise gemacht, genauer gesagt nach Danzig. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich anfangs nicht allzu hohe Erwartungen. Als ich dann aber angekommen bin, war ich total begeistert von Polen. Die Stadt war wunderschön und wir haben viele coole Sachen gemacht und erlebt. Wir haben auch unsere Partnerschule in Polen besucht. Unser Hotel war ebenfalls total schön und hatte eine perfekte Lage. Wir haben Stadtführungen gemacht, eine Bootsfahrt unternommen, traditionell polnisch gegessen und vieles mehr erlebt. Außerdem hatten wir genug Zeit, die Stadt selbstständig zu erkunden und Neues zu entdecken. Die Zugfahrt hin und zurück war das Einzige, was ziemlich anstrengend war. Zehn Stunden zu sitzen, ist nämlich nichts für schwache Nerven. Ansonsten würde ich sofort wieder nach Polen fahren!
Meine letzte Reise nach Straßburg begann ebenfalls mit einer sehr langen Busfahrt. In Frankreich haben wir viel Zeit mit unserer Gastschule in Bitche verbracht und gemeinsam Ausflüge gemacht. Wir durften auch bei ihnen in der Schule essen und den Schulalltag kennenlernen. Besonders cool war, dass wir auch alleine mit den französischen Schülern unterwegs waren, wodurch wir uns noch besser kennenlernen konnten. Wir haben eine Bootsfahrt gemacht, die Stadt erkundet und mehr über die französische Kultur erfahren. Natürlich durfte auch das traditionelle Essen nicht fehlen, zum Beispiel Flammkuchen. Außerdem hatten wir genug Zeit zum Shoppen und um gut essen zu gehen. Straßburg hat mich auf jeden Fall neugierig auf andere Teile Frankreichs gemacht.
Was ich aus meinen Erasmus-Reisen mitgenommen habe:
Durch die drei Reisen konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln und meinen Horizont erweitern. Ich habe andere Kulturen kennengelernt, neue Menschen getroffen und gesehen, wie unterschiedlich der Schulalltag in anderen Ländern sein kann. Außerdem bin ich offener geworden und habe gemerkt, wie wichtig es ist, auf andere Menschen zuzugehen. Auch mein Englisch konnte ich verbessern, da wir uns oft mit Schülern aus anderen Ländern verständigen mussten. Am meisten hat mir gefallen, dass ich nicht nur die Länder als Touristin kennenlernen konnte, sondern auch einen Einblick in das Leben der Menschen dort bekommen habe. Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich bei diesen Reisen dabei sein durfte, weil ich viele schöne Erinnerungen gesammelt habe und Erfahrungen machen konnte, die ich sonst wahrscheinlich nicht gemacht hätte.