Tagebuch von Marie-Theres Auer

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Ausbildungsland Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Geburtsdatum 18.07.1996
Ausbildung
Studierende/r
Soziale Netzwerke & Rss

Marie-Theres Auer, am 25.10.2018 um 14:27

Settling in

Aufstehen, Uni, Stadt erkunden..

So langsam holt auch mich der Uni-Alltag ein. Der Wecker klingelt früh morgens und ich verfluche ihn bei jedem Pieps. Ich schalte den kleinen Heizstrahler neben meinem Bett ein und liege noch 5 Minuten im kalten Zimmer, bis ich mich endlich aufraffen kann. Da ich nicht im Studentenheim wohne, muss ich jeden Tag ein wenig früher aufstehen, um zum Campus zu kommen. Das hat aber auch seine Vorteile: unsere Haus-WG befindet sich auf halbem Weg zwischen Greenwich und der Londoner Innenstadt, was von der Lage her optimal ist.

Unsere WG ist bunt gemischt. Ein Brite, eine Italienerin, ein Franzose und ich. Bei 4 Personen im Haus kommt es natürlich in der Früh zu Rangeleien, wer als erstes das Bad benutzen darf. Heute musste ich mit geschlagen geben und durfte nur als Dritte ins Bad.
Während die anderen sich für ihren Tag rüsten, packe ich meine Kamera ein, denn nach der Uni geht`s in die Stadt, um Fotos zu machen. Meine Kamera ist seit Jahren mein (täglicher) Begleiter und darf bei Trips in die Stadt nie fehlen.
Nachdem Mitbewohner Nummer zwei endlich aus dem Bad kommt, hetze ich hinein, denn an die Rangordnung hält sich nicht jeder. 

Eine halbe Stunde später geht`s frisch geduscht und mit meinem Frühstück in der Hand in die Uni. Da das Wetter heute mal wieder schön ist (wo bleibt das Londoner Regenwetter?), laufe ich zur weiter weg gelegenen Bushaltestelle, von der ein Bus direkt zur Uni fährt.
Dort angekommen gilt es, sich zwei Stunden lang durch Amerikanische Literatur zu wühlen, bevor das Tageshighlight, mein Foto-Trip, beginnen kann.

Einige Stunden später und 20 Kilometer mehr auf meiner Smartwatch, schließe ich die Tür zum Haus auf und rüste mich für den morgigen Tag, an dem sich das Ritual wiederholen wird.


*ein Tag aus der letzten Woche, nachgetragen in der Gegenwart, um ein wenig Abwechslung in meine Aufarbeitung der letzten Wochen zu bringen :)