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Story von Markus Firnkranz

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Zielland Belgien
Geburtsdatum 25.02.1994
Kategorie
Studierende/r
Soziale Netzwerke

Markus Firnkranz, am 22.09.2017 um 00:12

Baptêmes, Cercles und kaps

Das Belgische Nightlife hat es in sich. Aber wer jedes Wochenende nachhause zurückfährt muss halt ein paar Stunden Schlaf fürs Feiern hergeben.

Hallo ich bin zurück.


Ich musste für ein paar Tage verschwinden, da ich immer noch kein Internet in meinem logement habe und auch das uni Wlan nicht gleich funktionert hat.

Ich schreibe von meinem Handy aus und entschuldige jegliche Tippfehler.

Belgier, die feiern gerne. Das habe ich wohl als erstes mitgekriegt als ich letzten Sonntag schlafen gehen wollte und plötzlich die halbleere Stadt voller Belgier war. Es war laut. Sehr laut.


Brlgier sind sehr organisierte Partyleute. Jeder hat seinen Platz in einem der <<Cercle>>, sozusagen Studentenvereinigungen jeder Fakultät, und auch regional sind sie in Gruppen aufgeteilt. Da gibt es dann jede Menge an kunterbunten Belgier, wie sie stolz den Hoodie in der Farbe ihrer Cercle tragen, Bier trinken und ganz wichtig, das Semester so richtig beginnen.


Auch in den "kot à projet" wird getroffen und gefeiert, aber nicht nur. Das sind kleine Grüppchen an Studenten, die in Stundentenwohnungen leben ("kot" aus dem Niederländischen) und sich für ein bestimmtes Projekt (das "projet") einsetzen, dass dem lokalen Raum zugute kommen soll.

Und heute bin ich zufällig zu so einem Treffen gekommen.

An meinem ersten Tag in LLN bin ich nämlich zufällig auf eine Einladung gestoßen, die in meinem ziemlich verstaubten Briefkasten lag. Es war eine Einladung zu einem gemeinsamen Treffen der Studentenwohnheime der Straße, wo ich wohne.

Ich war fest überzeugt, dass ich dort andere Bewohner der Straße kennen lernen würde, dem war aber leider nicht so. Ja, ich war sogar der einzige, der zu diesem Treffen erschienen ist, und ich verbrachte einen seltsamen aber dann doch lustigen Abend damit, mich mit Belgiern auf Französisch zu unterhalten