Tagebuch von Astrid Elisa

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Ausbildungsland Rumänien
Geburtsdatum 03.03.1999
Ausbildung
Studierende/r
Soziale Netzwerke & Rss

Astrid Elisa, am 07.11.2020 um 10:33

So, was macht man so in Bukarest?

Wie schon vorher beschrieben: Das Bier kostet 1,20 Euro im Lokal. End of the story.

Spaß, nicht nur aber auch. Das niedrige Preisniveau ist gerade für Studierende aus Österreich sehr angenehm, so dass man sich das Ausgehen oft und gern leistet. Auch wenn man sich manchmal wie das verwöhnte, westeuropäische Püppchen fühlt, das mit Geld um sich wirft.  

Das Nachtleben in Bukarest floriert und für jeden Geschmack findet sich ein Club. Wenn du gern Feiern gehst, ist diese Stadt genau richtig! (Sollte man das je wieder können…). Das Bier „Ursus“ war getränketechnisch mein absoluter Favorit, aber auch der Wein kann sich sehen lassen.

Ich find aber, allein fürs Essen gehen lohnt sich ein Besuch (oder ein Auslandssemester 😉) in Rumänien. Kulinarisch ists nämlich ein Wahnsinn, sogar wenn man kein Fleisch isst. Allein von Zacuscă, einem Melanzani-Paprika-Paradeiser Aufstrich, hätt ich mich ernähren können. Vielleicht hatten wir auch immer Glück, aber ausnahmslos jedes Restaurant, das wir probiert haben, war einfach top. Sehr empfehlen kann ich das etwas schickere MAIZE und das „Aubergine“.

Die Innenstadt strotzt vor coolen Hipster-Cafés, mit cooler Einrichtung und coolen Menschen. Very instagrammable (:P). Dort kommt man auch gut mit anderen ins Gespräch – die Rumäninnen und Rumänen, die ich kennengelernt hab, sind alle unheimlich freundlich, interessiert und hilfsbereit.

Vor allem lernt man aber eigentlich andere Erasmus-Studentinnen und Studenten kennen. Einerseits in der Uni, aber hauptsächlich bei diversen Events von „ESN“; dem Erasmus Student Network. Gratis, oder für wirklich wenig Geld konnte man bei lustigen Aktivitäten teilnehmen – Partys, Pub Crawls, Laser Tag und so weiter.

Es ist vor allem super spannend, sich mal aus seiner Bubble rauszubewegen und Leute aus verschiedensten Ländern kennenzulernen. Die Eingewöhnungszeit war wegen neuer Freundinnen und Freunden aus Frankreich, der Türkei, Russland und Amerika leichter - weil man sonst niemanden kennt, baut man unglaublich schnell Vertrauen auf. Zumindest mir ging es so und das fällt mir sonst doch eher schwer.

In der Innenstadt finden sich zahlreiche coole Cafés, Bars und Restaurants