Tagebuch von Lena Leiter

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Ausbildungsland Belgien
Geburtsdatum 09.08.1993
Ausbildung
Studierende/r
Soziale Netzwerke & Rss

Lena Leiter, am 20.06.2019 um 12:44

ESN Gent goes to Delirium Brewery

Selbst in Österreich kann man das „Elefantenbier“ kaufen, daher war ein Besuch in der Brauerei ein MUSS.

Delirium Tremens

Wie ich schon in meinem Eintrag über den Beach clean up erwähnt hab, fand die Barauereinführung am Tag nach dem Beer Pong Tournament statt. Dementsprechend fertig trafen sich die meisten der Teilnehmer am Samstagnachmittag vor der Station Gent-Sint-Pieters ein. Von dort nahmen wir den öffentlichen Bus zur Delirium Brauerei. Mittels eines einzigen Blickes in die Gesichter aller Teilnehmer war klar ersichtlich wer am Tag zuvor mitgespielt hat und dann, wie auch ich, zu lange auf der Party geblieben ist. Die Busfahrt war nicht nur deshalb anstrengend, sondern auch weil wir sehr dicht aneinandergepresst stehen mussten.

Endlich angekommen waren wir erst von dem großen Elefanten-Brunnen vor der Brauerei überrascht. Unsere Führung wurde von zwei der aktuellen Brauereimeister durchgeführt. Doch zu Beginn gab es erstmal einen Film zur Geschichte des Unternehmens. Besonders beeindruckend waren dabei die Exportzahnen. Beinahe 75% der Produktion des Familienunternehmens wird nämlich exportiert.

Sehr spannend war auch die Erklärung der verschiedenen Biere, welche in der Brauerei hergestellt werden. Das ist nämlich weit mehr als nur das weltbekannte Delirium Tremens. In den Räumlichkeiten werden nämlich auch das Bier der Abdij Abbaye, Biere wie das La Guillotine, St. Idesbald und Fruchtbiere wie das Floris Apple oder Früli Strawberry Beer gebraut. Aber das ist nur eine kleine Auswahl!

Nach dem Video ging es endlich los mit der Brauereibesichtigung. Da es Wochenende war, konnten wir leider nicht bei dem tatsächlichem Brauereivorgang zusehen, die Produktion wird nämlich nur von Montag bis Donnerstag im Zweischicht-Betrieb und freitags im Einschicht-Betrieb geführt. Dafür konnten wir den einen oder anderen Blick in einen lehren Kessel werfen. Sehr beeindruckt hat mich das Lager, in dem die Mengen der Produktion erst richtig zur Geltung kamen. Ausgeliefert wird ausschließlich in den eigenen Kisten und jedes der Biere (besonders alle Geschmacksrichtungen der Fruchtbiere) haben dabei eine eigene Farbe.

Nach der Führung hatten wir die Möglichkeit einige der im Haus gebrauten Biere zu verkosten. Wir hatten die Wahl zwischen vier gezapften Bieren: Delirium Tremens, Abdij Abbaye, La Guillotine und einem Kirschbier. Um möglichst viel ausprobieren zu können bekamen wir immer nur 125 ml. Trotzdem hatte ich nach dem dritten Bier meinen Rausch vom Vortag wieder gut aufgewärmt. Aber so ging es uns allen.

Neben den gezapften Bieren bekamen wir auch die Gelegenheit einige der besonderen Biere zu Kosten. Der Seniorchef spendierte uns allen je drei Flaschen (33 ml) Delirium Nocturnum, Delirium Noël und Delirium Red zum Teilen. Außerdem öffnete er extra für uns eine Flasche (75 ml) Deliria, einem Bier, das einmal im Jahr anlässlich des Internationalen Frauentages speziell gebraut wird. Weiters konnten wir einige der Fruchtbiere Verkosten. Dabei waren unteranderem: Kokos, Maracuja, Banane aber auch, Himbeere und Erdbeere.

Gut angeheitert machten wir noch einen Besuch im Giftshop, bevor es wieder ab nach Hause ging.


Tot straks!
Lena

Die vorderseite der Brauerei